Dies & Das Endlich Nichtraucher

NUR EIN VERZICHT?

verzichten wir tatsächlich nur auf das rauchen?

grundsätzlich würde jeder erst einmal sagen: „ja klar“. das sehe ich aber anders. es ist nicht nur das rauchen, auf das man verzichtet. man muss mehr opfer bringen, wenn man tatsächlich mit verstand aufhört zu rauchen. es kommt auch immer auf die gründe an, weshalb man das rauchen aufgibt. man gibt das rauchen nicht ohne einen grund auf. auch für mich gab es einen grund… eigentlich gab es sogar mehrere gründe. einer dieser gründe war natürlich meine gesundheit. und ein wichtiger aspekt war natürlich auch das geld – hierzu aber im nächsten beitrag mehr.

der verzicht auf zigaretten bringt auch manche nachteile mit sich. bei mir, und auch vielen anderen, macht es sich am gewicht bemerkbar. es ist uns wichtig, dass, wenn wir schon das rauchen aufgeben, uns dabei auf lange sicht trotzdem wohlfühlen. doch wie können wir das gewährleisten? muss ein frisch gebackener „nichtraucher“ nun auf alles leckere verzichten? ich sage: „nein“. nur weil ich das rauchen aufgehört habe, bedeutet das nicht, dass ich mich ab  sofort nur noch von biogemüse, obst und vollkornknäckebrot ernähre oder besonders viel sport treibe. dennoch gibt es sicher einiges, auf das wir getrost verzichten bzw reduzieren können. ich, zum beispiel, trinke unheimlich gerne cola. das war mein hauptgetränk über den tag. jeder weiss, dass diese schwarze brause 10% zucker enthält. wohl bemerkt – auch fruchtsäfte enthalten die gleiche menge zucker (gleichwohl es auch ein anderer zucker ist). diese getränke habe ich reduziert. es gibt sie nur noch zu meiner warmen mahlzeit am tag. und dann auch nur ein glas. ansonsten trinke ich wasser – aber kein normales wasser, sondern mit geschmack (4,5% zucker). ich hasse wasser. wasser kann gar nicht schmecken, denn es schmeckt nach NIX! ich höre immer wieder:“daran gewöhnt man sich doch“. ja sicher, gewöhnt man sich daran… möchte ich aber nicht. ich will nicht etwas trinken müssen, was ich nicht mag und an das ich mich erst gewöhnen muss. schmecken tut´s auch nicht, wenn ich mich daran gewöhnt habe. wer es mag, bitte…

thema süssigkeiten. ich liebe süssigkeiten. in allen varianten. schokolade, gummibärchen, chips, egal… ich habe aber auch bisher das glück gehabt, dass das bei mir nicht schnell ansetzt. wenn es zuviel süsskram wird, klar, merke auch ich es. wie an dem „abend davor“ (2. Beitrag). klar, muss ich auch jetzt etwas mehr darauf achten, dass ich mich beim thema süssigkeiten einschränke. anstatt eine ganze hand voll gummibärchen ist es halt nur eine halbe hand voll. anstatt einer ganzen tafel schokolade, ist es halt nur noch ein riegel. aber ich verzichte nicht ganz darauf, nur weil ich das rauchen aufgegeben habe. das würde mich frustrieren und ich würde mit dem rauchen wahrscheinlich wieder anfangen. den rest muss man nun mal mit sport ausgleichen. vielleicht reichen bei mir 3 x in der woche für 45 minuten joggen. vielleicht aber auch nicht. das wird sich zeigen. und dann muss ich nun mal mehr tun. das muss jeder für sich austesten. zigaretten zügeln den appetit. man bekommt nun mal mehr appetit, wenn man das rauchen aufgibt. aber wer den kalten nikotinentzug schafft… come on… der schafft es doch locker, auf 50% seiner süssen gewohnheiten zu verzichten, oder?

wir verzichten also nicht nur auf die zigaretten. wenn wir der gesundheit wegen mit dem rauchen aufhören, kommen wir nicht drum herum, auch gleichzeitig unsere ernährung anzupassen. ich bin jedoch kein freund davon, auf dinge ganz und gar zu verzichten, wenn man es nicht möchte. experten raten sogar davon ab.

beim nächsten mal: wie viel geld geben wir für zigaretten aus?

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