BEAUTY Cremen

HIPP Sonnencreme-Spray | Strandbesuch

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Der Test musste warten

Vor einiger Zeit erreichte mich überraschend ein Päckchen* von HiPP. In diesem Paket befand sich das #HiPP Babysanft Kinder Sonnenspray.

Obwohl der Sommer bei uns im Norden ein wenig zu wünschen übrig lässt, freute ich mich sehr über die Lieferung und war mir sicher, die Sonnencreme auch zusammen mit meinem Krümel irgendwann einmal testen zu können. Natürlich, wie sollte es auch sein, hing genau über uns tagelang ein Regengebiet und Eiseskälte – naja, alles unter 20 Grad ist mir jedenfalls zu kalt und hat mit Sommer nichts zu tun. Ich liebe den Norden wirklich sehr, doch dieses Wetter geht mir manchmal zu weit… Frauen, die sich gerne stundenlang um eine tolle Frisur bemühen, sind hier verkehrt. 

Doch irgendwann, eines Mittags, ließen sich Sonne und Wärme dann doch noch blicken. Wir entschieden uns spontan für den Strand. Scharbeutz sollte es werden. Grundsätzlich ist Scharbeutz ein toller Strand, aber… immer zu voll. Ich stellte mich darauf ein, mich Handtuch an Handtuch irgendwo zwischen quetschen zu müssen. Doch… wir hatten Glück. Der Vormittag war nicht besonders, sodass sich die meisten Urlauber wohl für eine andere Beschäftigung entschieden, als an den Strand zu fahren. Da ich als Einheimischer die Wetterverhältnisse nun gut kenne, wusste ich, dass das Wetter vom Vormittag nicht zwangsläufig so bleibt und sich sehr schnell ändert. So auch an diesem Tag. Vormittags regen, nachmittags herrliches Strandwetter. 

Schmirgelpapier

Ich wollte meinen Sohn schon zuhause eincremen. Eltern, die mit Kindern schon am Strand waren, wissen, dass es Sinn macht, Kinder schon zuhause einzucremen. Sobald der Strand erreicht wird, ziehen sich Kinder zuerst einmal die Schuhe aus. Die Handtücher liegen noch nicht im Sand, da stehen die Kinder schon knietief im Wasser. Nachdem sie dann eine Muschel entdeckt haben und sie aufheben wollen, kommt natürlich eine kleine Welle angerollt und streift die komplette Brust des Kindes, weil es sich gerade gebückt hat. Nun rufst du nach deinem Kind weil es ja eingecremt werden soll. Natürlich stolpert es in ein Loch hinein, was ein anderes Kind vorher dort hinterlassen hat. Dein Kind stürzt in den Sand. So… und jetzt creme das Kind mit Sonnencreme ein… Selbst wenn du dein Kind noch einmal ins Wasser stellst, um es abzuwaschen und dann eincremen zu können, fühlt sich das Eincremen an, als würde man mit Schmirgelpapier über die Haut fahren. Der Sand geht am Strand nicht vernünftig ab. Zum Nachcremen mag das gehen, aber für den Grundschutz – lieber schon zuhause cremen (verringert auch den Stressfaktor 😉 )

HiPP Sonnenspray – Der Test

Mein Kind hasst Cremes. Es ist jedesmal ein Drama, wenn ich mit irgendwelchen Cremes komme. Ich bin da auch grundsätzlich nicht so streng mit ihm, aber bei Sonnencreme kenne ich keine Gnade. Kinderhaut ist empfindlich und da gibt es auch keine Diskussionen. Es wird gecremt wenn es notwendig ist. So auch an diesem jenen Tag, als wir an den Strand wollten. Ich kann nicht sagen, dass das eincremen mit HiPP Creme nun für ihn einen Unterschied machte, außer:

„Mama? Warum klebt die Creme nicht?“

Ja hoppla… Was hörte ich denn da? Ich cremte ihn weiter ein und wartete 5 Mintuten, 10 Minuten, 15 Minunten. Es passierte nichts – Mein Kind erwähnte die Creme nicht mehr. Das war ungewöhnlich, denn sonst höre ich mir noch minutenlang das Gejammer an, dass die Creme so klebt und ekelig ist. Ich wollte es genau wissen und cremte nun einen Arm mit HiPP ein und den anderen Arm mit der Eigenmarke von Rossmann ein.

Ich muss zugeben, das Gefühl der HiPP – Creme war schon angenehmer. Die Konsistenz ist schöner und sie lässt sich auch schöner verteilen. Den Geruch der HiPP – Creme mochte ich ebenfalls lieber, da sie viel dezenter riecht. Ich kann nicht behaupten, dass die Creme von HiPP weniger klebrig ist als die Rossmann-Eigenmarke. Wenn mein Kind sich jedoch von der Creme lieber einschmieren lässt, ist das schon ein Grund, sie zu kaufen. Bezüglich des Sonnenschutzes selbst habe ich keinen Unterschied zu anderen Cremes festgestellt. Mein Kind hatte noch nie einen Sonnenbrand, also kann ich nicht behaupten, die eine Creme schutzmäßig besser als die andere. Ich kann auch nicht behaupten, dass die HiPP – Creme schneller einzieht, als die andere. 

Was mir nicht gefällt, ist der Sprühknopf. Das hat aber nichts mit der Marke zu tun, sondern finde ich grundsätzlich einfach extrem ungünstig. Sprüht man zu fest, geht die Hälfte daneben, sprüht man zu schwach, macht es ebenfalls Sauerei. Ich mag die normalen Öffnungen, bei denen man noch auf die Flasche drücken muss, um etwas Creme zu erhalten. 

Was das Thema „gelbe Flecken“ betrifft, sind hier alle Sonnencremes gleich. Es gibt gelbe Flecken, wenn etwas davon auf Stoff landet oder gerieben wird. 

Resümee: Große Unterschiede zum günstigen Produkt habe ich nicht festgestellt. Kinder empfinden die HiPP – Creme scheinbar als weniger klebrig auf der Haut, was ich beim Selbsttest jedoch nicht feststellen konnte. Allerdings ist Kinderhaut empfindlicher und empfindet anders als die Haut Erwachsener. Sie riecht viel angenehmer und lässt sich ein wenig schöner verteilen. Allerdings finde ich den Sprühknop ungünstig, was ich aber allgemein bei Cremes nicht mag.

*Dieses Produkt wurde mir freundlicherweise von HiPP GmbH & Co. Vertrieb KG zur Verfügung gestellt. Die Überlassung von Produkten beeinflusst meine Meinung dazu in keinster Weise. Auch der Kooperationspartner ist an einem ehrlichen Beitrag mit allen Lob- und auch Kritikpunkten dieser Produkte interessiert. Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit!

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