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Die erste Kooperation | Es kann dich jeden Tag treffen…

Heute kommen wir zum Thema Kooperation mit einem Unternehmen.

Wichtig ist, sich um sein „Baby“ zu kümmern, regelmäßig mit interessanten Texten zu füttern und mit viel Liebe und Geduld darauf einzugehen. Nur so kann dein Baby namens BLOG wachsen.

In meinem Beitrag Bin ich jetzt Blogger? habe ich dir erzählt, wie ich zum Bloggen gekommen bin. Was tust du, wenn plötzlich eine Anfrage für eine Kooperation ins Postfach flattert?

Und plötzlich flattert sie ins Postfach

Es kann schneller passieren, als du dir vorstellen kannst. Die erste Kooperationsanfrage. Doch was nun? 

Meistens bekommst du erst einmal kurz und knapp erzählt, worum es überhaupt geht. Wenn du Glück hast, wird dir schon ein Betrag oder ein (oder auch mehrere) Artikel, Gutscheine oder Ähnliches für einen Beitrag zu dem entsprechenden Produkt angeboten. Doch ich kann dir nur empfehlen, vorsichtig zu sein und gut darüber nachzudenken. Klar, bist erstmal aus dem Häuschen, weil überhaupt eine Anfrage eingetrudelt ist, aber man muss unbedingt den Kopf dabei behalten. Doch als erstes, bevor du überhaupt antwortest, schlafe ein Nacht darüber und denke sehr gut über folgende Punkte nach:

Passt diese Kooperation/das Unternehmen wirklich zu deinem Blog?

Bist du wirklich mit dem einverstanden, was das Unternehmen dir für deinen Beitrag anbietet?

Behandelt das Unternehmen dich freundlich und hat es sich mit deinem Blog beschäftigt?

Wird dir ein Text aufgezwängt oder kannst du selbst verfassen, wie es für einen Blogger ja üblich ist?

Auch ich hatte Anfragen, die nicht zu meinem Blog passen, also habe ich abgelehnt. Ich hatte Anfragen, bei denen mir die Gegenleistung nicht passte, also habe ich abgelehnt. Ich hatte sogar schon eine Anfrage, wo man mir den Text vorschreiben, meine Bilder bearbeiten wollte, und man dann noch von oben herab auf meine Emails geantwortet hat. Auch hier habe ich dankend abgelehnt. Kooperationen sind super, aber auch nur dann, wenn alles passt und man sich auf einer gemeinsamen Ebene bewegt. 

Wenn nun alles passt, wie geht es dann weiter? Stell dir vor, du bekommst eine Anfrage und man fragt nach einem Angebot? Hast du dir über deine Preise Gedanken gemacht? 

Sobald du daran denkst, mit deinem Blog einen Gewinn zu erzielen, sei es mit Werbung oder Kooperationen solltest du dich schon gedanklich darauf einstellen, ein Gewerbe anzumelden. Das ist nicht so schlimm wie man oftmals denkt. Ein paar Tipps dazu findest du auf dem Blog von Ella. Ella hat zum Thema Bloggen im Nebenerwerb einen interessanten und hilfreichen Beitrag in Bezug auf Gewerbeanmeldungen und was noch dazu gehört geschrieben.

Schwierig wird es, wenn es darum geht, dass du einen Preis für deinen Beitrag vorschlagen sollst. Was nimmt man eigentlich für einen Beitrag? Das ist wirklich sehr sehr unterschiedlich und einen pauschalen Betrag gibt es einfach nicht. Es spielen hierbei auch Follower-Zahlen, Besucherzahlen oder Seitenaufrufe deines Blogs eine wesentliche Rolle.

Beispiel: Blogger X hat 10.000 Aufrufe pro Monat auf dem Blog und insgesamt 500 Follower in sozialen Netzwerken. Ein ungefähre Richtung für einen Beitrag von 500 Wörtern wären hier zwischen 150 und 300 Euro (Quelle: Blogfoster).

Und nun kannst du dir ungefähr ausmalen, wie so der Richtwert around about ist. Wichtiger ist aber, was DIR dein Blog wert ist. Lass dich nicht auf Kooperationen ein, bei denen du einen Beitrag über 500 Wörtern für 20 Euro schreiben sollst, nur weil deine Webseitenaufrufe bei 5.000 im Monat liegen oder du „nur“ insgesamt 300 Follower hast. Denke immer daran, dass du inkl. Fotos, Beitrag und Veröffentlichung des Beitrags auf den sozialen Netzwerken mehrere Stunden beschäftigt bist – und das für 20 Euro???. Das ist weniger als der Mindestlohn. Wenn ein Unternehmen auf DEINEN Blog aufmerksam geworden ist, muss ihnen ja irgendwas daran gefallen haben. Das können deine Texte, deine Bilder oder auch dein Blog-Design sein. Sei mutig. Verhandeln kann man immer. Auch wenn dein Angebot erst einmal abgeschmettert wird, ist das kein Weltuntergang. Es dauert eine Zeit, bis man seinen Preis gefunden hat.

Der wesentliche Unterschied bei einer Kooperation

Forderst du selbst Produkte an, die du testen und gerne einen Beitrag dazu schreiben möchtest, bei dem dir Länge des Textes und Bilderanzahl selbst überlassen ist, spielt es keine Rolle, wie hoch der Wert der Produkte ist. Ich kaufe mir viele Produkte selbst, um darüber zu berichten. Also gebe ich sogar Geld dafür aus. Das macht ja auch das eigentliche Bloggen irgendwie aus, oder?

Kommt jedoch ein Unternehmen auf DICH zu und hat eine Vorstellung von einem Beitrag, möchte bestimmte Bilderanzahlen oder sogar einen Link gesetzt haben, dann solltest du einen Preis dafür nennen können. Lass dir das bezahlen. Und zwar zu einem suveränen Preis.

Zahlungsbedingungen bei einer Kooperation? Braucht man sowas?

Oh ja!!! Ganz wichtig ist, im Angebot alle für sich wichtigen Bedingungen aufzuführen, inkl. der Zahlungsbedingung und ganz wichtig eine zeitliche Begrenzung für eventuelle Linksetzungen

Ein gutes Beispiel für die Zahlungsbedingung: 50% vor Fertigstellung des Artikels, 50% innerhalb von 5 Tagen nach Veröffentlichung (ansonsten wird der Beitrag sofort vom Blog genommen (und aus den sozialen Netzwerken gelöscht) ohne Rückerstattung der ersten Hälfte, die als Aufwandsentschädigung für die Beitragserstellung einbehalten wird). Im Gegenzug verpflichtest du dich, den Vorkassebetrag rückzuerstatten, solltest du den Beitrag nicht innerhalb von xx Tagen online stellen. So sind beide Seiten auf einer ziemlich sicheren Seite.

Ein Beispiel für die Linksetzungslaufzeit: alle Links sind nur 1 Jahr gültig. Nach einem Jahr behältst du dir vor, die Links zu löschen oder einen neuen Vertrag/Preis zu verhandeln um den Link ein weiteres Jahr, wenn gewünscht, bestehen zu lassen.

Wenn du ein paar wichtige Punkte bei einer Kooperation beherzigst und dich nicht nur auf möglichst viel Profit versteifst, wirst du die tollsten Kooperationen an Land ziehen können. Es gibt so viele tolle Unternehmen, die genau DEINEN Blog für eine Kooperation suchen. Sie werden dich irgendwann finden 😉

Liebe Grüße!

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