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SMAKELK ETEN │ so werden BRATKARTOFFELN richtig knusprig

Kennst du das? Deine Bratkartoffeln werden immer matschig oder labberig. Egal, ob du sie vorkochst oder roh in die Pfanne gibst. 

Hier werden wir heute Abhilfe schaffen. Denn richtig knusprigen Bratkartoffeln zu braten, ist gar nicht so schwierig wie man denkt. Eigentlich muss man nur drei wichtige Regeln beachten, und deine Bratkartoffeln werden knuspriger als Pommes:

  1. Pfanne
  2. Bratfett
  3. Zeitpunkt der ersten Wendung

Die richtige Pfanne

Eine richtige Pfanne zum Braten ist das A und O. Ich habe verschiedene Pfannen und habe mit der Zeit gemerkt, dass bestimmte Nahrungsmittel für bestimmte Pfannen einfach nicht geeignet sind. Zum größten Teil benutze ich beim Braten eine beschichtete Gusspfanne. Gusspfannen sind schwer und das ist gut so. Sie speichern die Hitze gut und verteilen sie gleichmäßig in der ganzen Pfanne. Eine leichte Aluminiumpfanne habe ich auch. Allerdings benutze ich diese tatsächlich nur, um mir mal ein Spiegelei oder Rühreier zu machen. Ich halte nicht wirklich viel von diesen Pfannen und kann auch ehrlich gesagt nicht damit umgehen. Mir verbrennt darin fast alles.

Das Bratfett

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich knusprige Bratkartoffeln am Besten in Speiseöl (Raps- oder Sonnenblumenöl benutze ich) braten lassen. Es darf auch ruhig ein wenig mehr Öl sein. Wenn der Pfannenboden komplett mit Öl bedeckt ist, ist es perfekt. Das Öl hat in diesem Fall nichts damit zu tun, damit die Bratkartoffeln nicht kleben bleiben, sondern dass sie von der Unterseite wie „frittiert“ werden. Bitte verwende keine Margarine oder Butter für die Bratkartoffeln. Diese Fett verbrennen zu schnell. Für Kurzgebratenes kann man auch Butter verwenden (Margarine ist nur zum Backen geeignet, aber nicht für die Pfanne). Bratkartoffeln brauchen einen Moment und deshalb am Besten Öl oder auch Schmalz.

Die Wendung der Bratkartoffeln

Hier passiert oft genau der Fehler, der alles kaputt machen kann. Dieser Moment entscheidet eigentlich, ob du leckere knusprige und knackige Bratkartoffeln bekommst, oder matschige, krümelige oder labberige Bratkartoffeln.

Perfekt werden Bratkartoffeln, wenn sie vorgegart sind. Bitte nicht komplett durchgaren. Sie müssen sich noch gut in (nicht zu dicke!) Scheiben schneiden lassen, ohne dass man sie aus versehen in der Hand zerdrückt. Ich gare meine Bratkartoffeln grundsätzlich vor, da ich bei rohen Kartoffeln immer das Gefühl habe, sie sind nicht richtig gar nach dem Braten. Man muss sie zu lange in der Pfanne lassen, was bewirkt, dass sie verbrennen. Nimmt man die Temperatur runter, werden sie nicht knusprig. 

oben: der Moment in dem gewendet wird. unten: nach dem wenden.

Wenn die Bratkartoffeln dann beim Braten einen Goldbraunen Rand bekommen (s. Abb.), dann sind sie bereit zum wenden. Auf keinen Fall dürfen sie vorher umgedreht werden. Ich weiß, man wird schnell ungeduldig, weil man Angst hat, die Bratkartoffeln verbrennen, aber nur Geduld. Solange der Rand der Kartoffeln die Farbe nicht verändert, sind sie ganz sicher nicht verbrannt 😉

Nachdem die Bratkartoffeln gewendet wurden kommen die Zwiebeln hinein. Ich nehme für alles immer die roten Zwiebeln. Sie schmecken mir einfach besser. Natürlich kann man jede Zwiebel nehmen, oder auch keine. Je nachdem, ob und welche Zwiebeln man gerne mag. Das gleiche gilt für Speck. Da mein Sohn den Speck in den Bratkartoffeln immer raus piekt… -Nein Stopp! ICH muss sie raussuchen-… und mir das zuviel Arbeit ist, lasse ich den Speck weg. Wenn ich Lust auf Speck zu Bratkartoffeln habe, nehme ich anstatt gewürfelten Speck alternativ Frühstücksspeck und brate mir den schön knusprig dazu.

Meine Bratkartoffeln waren heute gekrönt von Schweinefilet und einem Spiegelei… mmmmhhh, das war lecker!

Und nun wünsche ich dir viel Spaß beim Knuspern 😉 – SMAKELK ETEN!

Abschied

2 Comments

  • Reply
    Thomas
    18. Juli 2016 at 06:09

    Das werde ich mal ausprobieren, ich habe schon ewig keine Bratkartoffen mehr gemacht, weil sie mir nie so richtig gelungen sind. Danke für den Tipp.

    • Reply
      Conny
      18. Juli 2016 at 07:40

      Hallo Thomas,

      sehr gerne. Beim nächsten mal werden sie ganz bestimmt gelingen. Und dann lass sie dir schmecken 🙂

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